#18 San Francisco

24 Aug

Nach einem wunderschönen Tag und einer ruhigen Nacht fuhren wir relativ früh wieder los nach San Francisco. Auf dem Weg dorthin liegt die Universität Stanford und Silicon Valley, wo wir noch einen Zwischenstopp einlegten.

Standford ist eine der Eliteuniversitäten und ich war wieder mal beeindruckt vom riesigen Campus. Es gab während unserer kurzen Besichtigung einige Touren, die zukünftige Studenten mit ihren Eltern buchen konnten, um sich die Universität anzuschauen. Beim Vorbeilaufen bekamen wir nur mit, dass der Campus sogar größer ist als Disneyland!

Stanford 1

Stanford 1

Stanford 2

Stanford 2

Als wir in Deutschland den Film „Prakti.com“ gesehen hatten, dachten wir nur dieses Google-Gebäude müssen wir uns auch anschauen. Google liegt wie andere großen Firmen (Oracle, Yahoo, Ebay, Apple u.v.m.) im Silicon Valley und ist auf diesem Gebiet mit zahlreichen Gebäuden verstreut. Wir mussten lachen, als wir die Mitarbeiter auf „Google-Fahrrädern“ gesehen hatten, da wir dachten, dass das im Film eine Art Gag war. Aber es stimmt tatsächlich, viele Mitarbeiter fahren auf diesem großen Gelände mit Google Fahrrädern, neben dran gibt es Plätze um gemeinsam Tennis, Basketball oder sonstiges zu spielen. Leider konnten wir nicht rein, um zu bestätigen ob es wirklich diese coolen Schlafplätze, welche im Film vorkamen, existieren, aber wir nehmen schwer an, dass nichts frei erfunden war 😀

Google3

Google

Google

Google – David

Google2

Googles Essensbereich

google Fahrrad

Ein Google-Fahrrad

Da wir noch am selben Tag unser Auto am Flughafen abgeben musste, fuhren wir auch nach diesem kurzen Stop weiter nach San Francisco, allerdings war unser Plan noch, mit dem Auto über die Golden Gate Bridge zu fahren und ein Video mit der Go-Pro zu drehen. Nachdem dies erledigt war, kamen wir auch spät im Hostel an, ließen unser Gepäck dort und gaben unseren lieb gewonnen Gefährten nach insgesamt 3375 Meilen (5430 km)  und 17 Tagen am Airport ab. An diesem Abend unternahmen wir auch nicht mehr viel außer mit dem Bus vom Airport aus zum Hostel zu fahren, eine Kleinigkeit zu essen und erschöpft ins Bett zu fallen.

Am nächsten Morgen freuten wir uns schon auf das Frühstück im Hostel, es gab bereitgestellten Pfannkuchenteig, aber irgendwie schmeckte das nicht ganz so gut wie wir das von zu Hause gewohnt waren und entschlossen uns für die nächsten Tage woanders zu frühstücken. Gemütlich liefen wir zur Powellstreet, um mit den berühmten Cable-Cars zu fahren. Die Strecke ging von der Powellstation bergauf und bergab zum Fisherman’s Wharf. Da wir eine Woche im Voraus keine Tickets mehr für die Alcatraz-Tour bekamen, blieb uns nichts anderes übrig als eine Art Combo-Tour zu buchen, die sich aber gelohnt hat. Mit der Hop-On-Hop-Off Tour, inkl. Nachttour und Alcatraz waren wir die nächsten 3 Tage beschäftigt. Sightseeing war jetzt angesagt!

Als kleiner Tipp in den Sommermonaten sich lieber mehrere Wochen vorher um Tickets kümmern, der August war fast komplett ausgebucht.

SF-Cable Car

Cable Car

SF-Cable Car Evy1

Cable-Car Evy

Für diesen Tag allerdings wollten wir gemütlich Cable-Car fahren, am Pier spazieren gehen und uns einen ersten Eindruck verschaffen. Seht selbst:

Fisherman's Wharf

Fisherman’s Wharf

Golden Gate Bridge - unser erster Blick vom Pier aus

Golden Gate Bridge – unser erster Blick vom Pier aus

San Francisco

San Francisco

Pier 39

Pier 39

Pier 39 und seine berühmten Seals im Hintergrund

Pier 39 und seine berühmten Seals im Hintergrund

Seal am Pier 39

Seal am Pier 39

Am Pier 39 ist immer viel los, es gibt zahlreiche Essensstände und Souvenirshops. Aber nicht nur dieses Stände locken viele Touristen an den Hafen, sondern auch die berühmten Robben, die hier am Hafen schon fast über das ganze Jahr zu Hause sind. Nach einem gemütlichen Nachmittag am Hafen ging es wieder in Richtung Hostel während wir auch noch in einige Shops schlenderten. Doch nicht ohne die berühmte Lombardstreet rauf zu laufen und Fotos zu schießen. Die Lombardstreet ist daher berühmt weil es die einzige Straße in San Francisco ist, welche so viele Kurven und auch noch bergrunter verläuft. Allgemein ist ja San Francisco für seine steilen Straßen bekannt, hier wird dann nochmals der Vorteil von Automatik und gut funktionierender Handbremse deutlich 😉 Einige Straßen sind sogar so steil, dass es neben dran extra kleine Stufen gibt, die bis ganz nach oben führen.

Lombard-Street

Lombard-Street

Lombard-Street von oben

Lombard-Street von oben

 

Aussicht vom Fisherman's Wharf in Richtung Center

Aussicht vom Fisherman’s Wharf in Richtung Center

Am nächsten Morgen verzichteten wir auf die kostenlosen Pancakes vom Hostel und holten uns richtig leckere belegte Bagels von einem Shop ganz in der Nähe. Mit unsern Hop-On-Hop-Off und dem Alcatraz Tickets machten wir uns wieder auf den Weg zum Fisherman’s Wharf, wo sich der erste Stop des Busses befindet.

Unsere Tour nach Alcatraz fand um 15:20 statt bzw. mussten wir um 14:30 am Hafen sein, somit nutzten wir die Zeit vorher um erst einmal alle Sightseeing Punkte mit dem Bus abzufahren, was ungefähr 2 h dauerte, wenn man nicht vom Bus aussteigt. Das taten wir auch.

Scientology Church

Scientology Church

Ganz ehrlich, uns hätte es sehr interessiert wie es wohl in so einer „Kirche“ aussieht, hatten aber Schiss nie mehr raus zu kommen :D, daher nur ein Bild vom „sicheren“ Bus aus.

 

SF-Main City Hall

City Hall

SF-Chinatown

Chinatown Eingang

Transamerica Pyramid

Transamerica Pyramid (links) und ein Gebäude rechts, welches Evy schön fand 😀

leider hatten wir hier nur Fotos von Sehenswürdigkeiten aus dem Bus gemacht, da wir für diese Tour nicht so viel Zeit hatten auszusteigen.

Nach einem schnellen Imbiss im In’n’Out Burger, ging es für uns an den Pier 33, an welchem wir auf unser Schiff warteten, das uns nach Alcatraz bringen würde.
David hatte dies schon vor seinem Auslandsemester besichtigt und ich muss zu geben ich bekam auf dem Gelände ein mulmiges Gefühl. Aber ich muss sagen, die Tour war schon richtig gut. Mit Originalstimmen von den Offizieren und einigen ehemaligen Insassen, welche von ihrer Vergangenheit erzählten, wurden wir via Headsets über die Geschichte Alcatraz informiert und durch das Gebäude/Gelände geführt.

Alcatraz

Alcatraz

Alcatraz Anlegestelle

Alcatraz Anlegestelle

Alcatraz Zelle

Alcatraz Zelle

Alcatraz - Zellen (dreistöckig)

Alcatraz – Zellen (dreistöckig)

Alcatraz-Krankenstation

Alcatraz-Krankenstation

Alcatraz-Flüchtlingszelle (Loch in der Wand)

Alcatraz-Flüchtlingszelle (Loch in der Wand)

Nach der Tour ging es für uns wieder aufs Schiff, welches uns zurück zum Pier brachte. Dort holten wir uns noch einen kleinen Snack, da wir um 19 Uhr unseren Bus für die „Nachttour“ nahmen.

Die Nachttour unterscheidet sich von der Tagestour, da wir andere Punkte anfuhren wie z.B. fuhren wir über die Bay Bridge, um uns San Francisco bei Nacht an zu schauen.

Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang

Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang

San Francisco bei Nacht mit der Bay Bridge

San Francisco bei Nacht mit der Bay Bridge

Um ca. 22 Uhr kamen wir auch im Hostel an und fielen auch wieder müde ins Bett.

Am nächsten Morgen standen noch einige Punkte an, die wir auf jeden Fall nicht nur vom Bus aus sehen wollten.
Die „Painted Ladies“ sind berühmte viktorianische Häuser mit mehr als sieben Farben. Leider wurde gerade eines neu gestrichen, kann man nichts machen. Aber Fotos haben wir trotzdem geschossen.

 

Painted Ladies

Painted Ladies

Der nächste Stop war an der Golden Gate Bridge, wo wir den nächsten Bus nahmen um das Dörfchen Sausalito anzuschauen, welches auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge liegt. Sausalito ist ganz niedlich, es gibt viele kleine Restaurants und man kann dort sicher einen schönen Tag verbringen, aber uns reichte es einmal durch zu fahren.

Von der Golden Gate Bridge aus, liefen wir gemütlich an der Küste entlang wieder Richtung Stadt. Auf dem halbem Weg, schauten wir uns noch den „Palace of Fine Arts“ an.

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Palace of Fine Arts

Palace of Fine Arts

Nachdem wir am Pier wieder was aßen, liefen wir gemütlich zum Hostel und packten unsere Sachen, da wir um 07:00 schon am Oakland Airport sein mussten.

Allgemein zu San Francisco: Eine tolle Stadt, mit vielen Sehenswürdigkeiten, welche wir nach drei Tagen nur im Schnelldurchlauf besichtigt hatten. Würden hier auf jeden Fall wieder mal hin.

 

6 thoughts on “#18 San Francisco

  1. Hallo ihr Süßen!
    Endlich hören wir euch wieder.
    Es ist gigantisch was ihr alles erlebt in den ersten Wochen eurer Reise!!!
    Da sind so viele geballte Eindrücke…, man kann das ganze Leben daraus zehren!
    Und ihr beschreibt das alles so toll, dazu die wunderbare Bilder…
    Danke und weiterhin viel Glück und Erfolg.
    Drücken euch ganz ganz fest.

  2. Danke für das Feedback, es freut mich/uns sehr,dass ihr uns alle von zu Hause mitverfolgt und wir teilen das auch sehr gerne mit euch. So fühlt man sich nicht ganz so weit weg von daheim 🙂

    • Liebe Evy, lieber Dave,
      ihr beide seid wirklich zu beneiden. Sieht wirklich alles so super aus. Finde es ganz toll, dass ihr dort drüben so viel erlebt. Diese Eindrücke werdet ihr nie wieder vergessen.
      Danke, dass ihr uns auch daran teilhaben lasst (durch die Beschreibungen und die wunderschönen Bilder können wir eure Reise prima mitverfolgen).
      Macht’s gut. Wünsche euch weiterhin viel Freude und Glück

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